Es geht schon wieder los…

Wir scheinen der „Immer-pünktlich-zum-Mittwochstrainings-beginnt-es-zu-regnen-Tradition“ auch in diesem Jahr wieder treu zu bleiben. Spät aus der Firma raus; es nieselt, aber zu Hause kann das schon wieder ganz anders aussehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. In Richtung Steinkrug wird der Regen immer doller und die Windräder hinter Wulften sind kaum noch zu erkennen… Wenn es auf der anderen Seite vom „Berg“ auch so aussieht, ist heute mal wieder „Essig“! Und auf der Kuppe ein banger Blick in Richtung Förste über den Lichtenstein hinweg. Ein kleiner Sonnenstrahl verirrt sich und strahlt direkt auf Förste! Aber ringsherum? Ja ringsherum hängen tiefe Regenschwaden und die Hoffnung schwindet, heute das Rennrad unter den Hintern zu bekommen. Zu Hause angekommen, ein kurzer Anruf beim Radkollegen. Der will ieber zum Friseur und dort nasse Haare kriegen, als auf dem Rad. Kann man irgendwie auch verstehen. Matthias unser „Extremist“ versucht mich mit einem Motivationsspruch á la „Denk-an-das-unglaublich-tolle-Gefühl-klitschnass-nach-Hause-gekommen-zu-sein“ auf den Sattel zu bringen. Aber auch das kann mich nicht umstimmen, bei dem Gedanken daran, das Rad in diesem Jahr fast genau so oft geputzt zu haben, wie damit gefahren zu sein… Nach dem die Hoffnung, vielleicht gegen 18.00 Uhr wenigstens noch eine kleine Runde drehen zu können, hoffnungslos ersoffen ist, habe ich meinen Frust wenigstens knappe 45 Minuten auf dem Laufband rausgelassen.

Morgen wird es auch nichts, wegen einem ganztägigen Arbeitstermin auswärts. Also bleibt die schwache Hoffnung auf die Möglichkeit am Freitag mit dem Rad zur Arbeit fahren zu können oder wenigstens auf das Wochenende…

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