17. Tilmann-Riemenschneider RTF der TG LaPeKa am 25.5.14

Heute stand die zweite RTF des Wochenendes auf dem Programm. Die RTF des MTV-Förste war mit 1900 Höhenmetern schon en hartes Brett. Und so waren sich Guido und ich einig, dass wir die 17. Tillmann-Riemenschneider RTF der TG etwas ruhiger angehen lassen wollten. Kurz nach 8:00 Uhr startete ich bei Sonnenschein auf die knapp 10 Kilometer lange Anfahrt zum Startort in Lasfelde. Hier war schon einiges los.

Die Benottis Jan, Benni, Norbert und Uwe waren bereits vor Ort und so ging es für mich direkt zur Anmeldung. Im Gang der Turnhalle hatte sich bereits eine lange Schlange bei den „Nicht-Wertungskarten-Fahrern“ gebildet. Ich hatte lediglich 5 Leute vor mir. Tja Jungs, mit Wertungskarte geht es einfach schneller 😉 Diese Erkenntnis traf dann auch die Benottis Olli, Markus und Micha für die es nun erst mal warten hieß… Draußen wurde es unterdessen immer voller. Somit sah es auch für die Veranstaltung der TG nach einem vollen Erfolg aus. Die Benottis waren heute stark vertreten. Überall konnte man Benotti-Räder stehen sehen.

Der Start rückte immer näher und die erste große Gruppe wurde dann auch ziemlich plötzlich auf die Strecke geschickt. Jan fuhr direkt mit, da er eh nur bis Echte mitfahren wollte. Für die anderen Benottis hieß es warten, da Olli, Micha und Markus durch die lange Wartezeit an der Anmeldung noch nicht bereit waren. Auch Guido hatte wohl nicht mitbekommen, dass die Benottis zusammenfahren wollten und startete im großen Pulk. Als die drei dann angefahren kamen, hatte die Führungsgruppe ca. 5 Minuten Vorsprung. Also war es wohl nichts mit locker fahren. Im 6er-Pulk ging es dann auch gleich richtig zur Sache! Zum Glück hatte ich schon ein paar Aufwärmkilometer bei der Anfahrt hinter mich gebracht. Olli und Norbert machten zusammen mächtig Druck.

TG_RTF_Aufholjagd

In perfekter 2er-Reihe ging es über Badenhausen, Gittelde, Münchehof und Herrhausen der Führungsgruppe hinterher. Zwischenzeitlich sammelten wir auch Guido wieder auf. Heute sollten es nicht so viele Höhenmeter werden wie gestern, jedoch bemerkte ich meine müde Beinmuskulatur an jeder Welle, die es zu überwinden gab… Immer wieder überholten wir kleinere Gruppen bis wir schließlich am Anstieg hinter Ildehausen auf die Führungsgruppe aufschlossen. In Düderode dann die erste Kontrolle, an der meine Mädels schon kräftig dabei waren Kontrollstempel zu verteilen und Bananen und Getränke zu reichen. Im Gegensatz zum letzten Jahr hielten die Benottis in diesem Jahr geschlossen an. Selbst Olli, da für ihn ja heute nur „Regeneration“ auf dem Programm stand 😉

Nach kurzer Pause ging es dann in in einer größeren Gruppe Richtung Willensen weiter. Doch bereits am Fuße des Anstieges musste ein Großteil der Gruppe reissen lassen. Mittlerweile fühlten sich die Beine wieder ein bisschen lockerer an und so setzten wir uns mit unserer 6er-Gruppe wieder vom Rest ab. Nach der Abfahrt Willensen dann die erste Tourteilung.

Für uns ging es rechts herum über Eisdorf bis Nienstedt, wo uns schon die zweite Tourteilung erwartete. Hier entschieden sich dann Markus, Michael, Uwe und Norbert für die kürzere Distanz. Nur Olli, Guido und ich borgen auf die Schleife der langen Tour in Richtung Westerhöfer Wald ab. Den Anstieg waren wir ja bereits gestern gefahren und so kurbelten wir nun das zweite Mal innerhalb von 24 Stunden hinüber nach Westerhof. Vereinzelt überholten wir andere Fahrer auf dem Weg in Richtung Echte. Einige davon hingen sich an unsere Gruppe dran, so dass wir den folgenden Teilabschnitt über Eboldshausen und Wiershausen, den wir gestern bereits anders herum gefahren waren in einer 6er-Gruppe zügig hinter uns brachten. Es gibt auf den RTFs der TG und dees MTV-Förste leider ziemlich viele Überschneidungen, so dass es eigentlich auch für die TG einmal Zeit wäre, eine andere Strecke zu planen… Von Wiershausen aus bogen wir dann nach Denkers- und Lagershausen ab, wo die nächste Kontrolle stattfand. Weiter ging es dann über den Anstieg Mandelbeck nach Elvershausen. Nun kam mein „Angstgegner“ der heutigen Tour: die Auffahrt nach Marke über die 13%-Rampe. Die Beine fühlten sich bereits ziemlich leer an und wir hatten über die vielen kleinen Wellen bereits 700 Höhenmeter zusammengefahren. Und so musste ich dann auch schnell auf den Rettungsanker herunterschalten. „Neidisch“ sah ich Olli und Fritz einem jungen „Bergfloh“ aus Clausthal hinterher, die die Rampe in lockerer Trittfrequenz hinaufrasten.

Auch Guido merkte man so langsam die Anstrengung an, da auch er den Berg mit niedriger Trittfrequenz hochdrückte. Endlich oben angekommen, warteten die „Sieger der Bergetappe“ auf die Nachzügler, so dass wir die Abfahrt von Marke wieder zusammenfuhren. An der Abzweigung hinter Marke ging es nun weiter in Richtung Dorste. Das Tempo wurde weiter hoch gehalten und so kam es dann auch, dass Guido und ich in Richtung Schwiegershausen ein wenig reißen lassen mussten. Aber wieder nahmen die anderen ein wenig raus und so kamen wir zwischen Schwiegershausen und Wulften zusammen an der dritten Kontrolle an. Die nächsten ziemlich langweiligen Kilometer über Wulften und Gieboldehausen konnten wir zügig wegfahren. Auch auf dem weiteren flachen Teilstück über Wollershausen, Rüdershausen, Hilkerode und Rhumspringe gab es keine besonderen Vorkommnisse. In Rhumspringe erreichten wir dann die letzte Kontrolle. Auf den letzten 30 Kilometern bis zum Ziel hieß es dann noch einmal Zähne zusammenbeißen. Gerade für Guido und mich wurde jeder kleine Anstieg zur „Qual“, da die Beine müde und leer waren. Die anderen 4 nahmen jedoch immer wieder ein wenig Tempo raus, so dass wir wieder heranfahren konnten. Auch auf dem ekligen Teilstück von Herzberg nach Aschenhütte blieben wir mehr oder weniger zusammen. In Osterode-Leege angekommen machte Olli dann noch einmal richtig Druck und führte uns mit Tempo 45 zurück nach Lasfelde.

Endlich angekommen und das mit einem unglaublichen Schnitt von 33,1 km/h. Das hätte ich vor der Tour niemals erwartet und ohne die tolle Führungsarbeit der „ausgeruhten“ Fahrer auch nie erreicht. Wir setzten uns noch eine halbe Stunde zusammen und quatschten. Michael von der TG war bereits zurück. Er hatte sich für die mittlere Distanz entschieden. Weitere TG’ler kamen nach und nach ebenfalls ins Ziel. Auch Ari und Viki waren noch vorbeigekommen, um ein Stück Kuchen zu essen.

Im Ziel

Zurück im Ziel (v.l.): Guido, ich, Olli (die Heizdüse 😉

Dann startete ich auf die letzten 10 Kilometer zurück nach Förste und war ziemlich froh, mein Benotti Fuoco Team nach 160 Kilometern abstellen zu können. Dieses Wochenende stand komplett im Zeichen der lokalen RTFs! Insgesamt saß ich für die knapp 310 Kilometer mit 3100 Höhenmetern 9:35 Stunden auf dem Sattel… Auch für die TG LaPeKa war dieses RTF-Wochenende mit einer Beteiligung von 250 Radfahrern ein voller Erfolg! Trotzdem würde ich mir wünschen, dass auch wir einmal ein paar „Modernisierungen“ an der Traditionsstrecke durchführen. Es gibt so viele schöne Ecken bei uns und die Überschneidungen der beiden Strecken müssten aus meiner Sicht nicht sein.

Hier der Link zum Bericht der TG LaPeKa mit vielen weiteren Bildern: http://www.tg-lapeka.de/index.php?option=com_content&view=article&id=445%3A17-rtf-der-tg-la-pe-ka&catid=48%3Aradsport&Itemid=111

http://connect.garmin.com/activity/506665462

Distanz: 160.13 km
Zeit: 4:50:46
Ø Geschw: 33.0 km/h
Positiver Höhenunterschied: 1,231 m
Kalorien: 3,010 cal
Ø Temperatur: 20.8 °C
Ø Leistung: 222 W
Max. Leistung: 838 W
Max Avg Power (20 min): 247 W
Verhältnis – Links/Rechts: 50/50 %
Normalized Power (NP): 246 W

2014-05-25_Daten

Ein Kommentar zu “17. Tilmann-Riemenschneider RTF der TG LaPeKa am 25.5.14

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