Back in black

Heute war es endlich soweit! Am Mittag klingelte das Telefon und Bernd sagte Bescheid, dass mein Benotti Fuoco fertig sei. Ich hatte das Rad nach der Sitzpositions-Vermessung kurz vor Weihnachten bei Bernd abgegeben, um die Winterpause zur Lackierung zu nutzen, da der Lack über dem Umwerfers immer weiter riss.

Ich machte mich natürlich gleich fertig und fuhr mit meinem Winterrenner nach Gieboldehausen. Mir pfiff ein ziemlich heftiger Wind um die Ohren und so hatte ich kaum eine Chance im Grundausdauerbereich zu fahren. Aus diesem Grund kürzte ich auch direkt ab und fuhr von Dorste über den Berg nach Wulften. Sogar bergab hatte ich mit dem Wind zu kämpfen, so dass ich nicht über 38 km/h hinaus kam…

Dann kam der flache Teil über Wulften, Strohkrug und dem Bahndamm bis nach Gibo. Auch hier pfiff der Gegenwind heftig weiter. Endlich bei BENObikes angekommen, konnte ich meinen Renner endlich wieder in Empfang nehmen. Ich habe mich für die Standard-Lackierung schwarz/weiß glanz entschieden, da das Rad so besser zum neuen Team-Helm und der Brill von Rudy-Project in Fluo Yellow passt.

Ich hatte die Gelegenheit des Neuaufbaus aber auch für eine weitere Investition genutzt. Schon seit längerer Zeit habe ich darüber nachgedacht, wie ich mein Training effektiver machen könnte und so entschied ich mich eine Leistungsmesskurbel anzuschaffen. Meine Wahl fiel nach langem Überlegen auf eine Quarq Elsa. Hierbei handelt es sich um ein sehr ausgereiftes und wartungsfreies System. Die Batterie kann ich bei Bedarf selber tauschen und ich kann die Kurbel mit meinem Garmin koppeln. Dazu harmoniert die Quarq-Kurbel auch sehr gut mit meiner Ultegra Di2-Gruppe, wie ich gestern auf der Rückfahrt feststellen konnte!

Da Bernd mir auf Grund seiner guten Erfahrungen zu einer Kurbellänge von 172,5 mm riet, mussten wir die Sitzposition noch ein wenig optimieren. Als alles eingestellt war und die Sitzposition gut passte, machte ich mich auf den Heimweg. Von Gieboldehausen aus fuhr ich in Richtung Herzberg und bog am Auekrug nach Hattorf ab. Da ich nun Rückenwind hatte, ging es ein wenig schneller voran.

Mit gespanntem Blick auf den Garmin und die neu eingestellten Anzeigefelder „Balance“ und „Leistung“ ging es in zügigem Tempo der Heimat entgegen. Ab Hattof fing es leicht an zu tröpfeln. Trotzdem entschloss ich mich in Schwiegershausen noch eine Schleife über Osterode zu fahren, da ich natürlich gespannt auf die ersten Messergebnisse der Kurbel war. In Lasfelde konnte ich dann auch einmal zum „Angriff“ übergehen und ein langsam fahrendes Auto überholen. Das überraschende Ergebnis präsentierte mir GarminConnect dann beim Auslesen. Da der Regen in Badenhausen immer doller wurde, kürzte ich ein wenig ab und kam nach knapp 57 Kilometern zu Hause an.

Natürlich muss ich mich mit den vielen Messdaten und Diagrammen erst einmal auseinandersetzen. Im Nachhinein habe ich mich ein wenig geärgert, dass ich die Rückfahrt nicht separat gemessen habe, da so knapp die Hälfte der Tour mit 0 Watt Leistung berechnet wurde.

http://connect.garmin.com/activity/442162499

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