Lauf zur Hanskühnenburg mit anschließender Spinning-Einheit

Heute morgen fühlte ich mich überhaupt nicht nach Laufen und schon gar nicht nach „Gewaltakt“, was mein geplanter Lauf zur Hanskühnenburg wohl wahrscheinlich werden würde.

Aber das, was ich mir vornehme, setze ich meistens auch in die Tat um. Also zog ich mir die Laufsachen an, packte noch eine Softshelljacke in meinen Rucksack. Dazu eine Flasche zu trinken und zwei Riegel und fuhr zu meinem Startort in Osterode. An der Bleichestelle angekommen, zog ich noch die Laufschuhe an. Ich entschied kurzfristig nicht mit Rucksack zu laufen und die Flasche in die Hand zu nehmen. Die Riegel ließ ich versehentlich auch im Auto…

Dann startete ich parallel zur Scherenberger Straße und lief an der Söse vorbei bis hinter dem INJOY-Fittness-Studio eine kleine Brücke auf die andere Seite der Söse führt. Anschließend ging es auch gleich bergauf bis zum Tilmann-Riemenschneider Haus. Nach knapp 1,5 Kilometern ging es dann am Ende des Fuchshaller Weg auf den Wanderweg 13A. Unterwegs regnete es immer wieder kurz. Irgendwie kam mir die Nummer bekannt vor und ich sollte mich auch nach knapp 6,5 Kilometern wieder daran erinnern ;-/ Genau wie auf meiner ersten MTB-Tour und der Winterwanderung im letzten Januar landete ich wieder vor dem Nassen Weg! Das bedeutete wieder ca. 6 Kilometer steil und matschig…

…und dieses Mal verdiente der seinen Namen noch viel mehr, als bei meinen letzten Exkursionen! Der erste Teil des Nassen Weges ist steil und reich mit Steinen versehen, die teilweise sehr rutschig waren. Auf dem „Acker“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Auf_dem_Acker) wurde der Boden dann ziemlich morastig und teilweise lief ich durch knöcheltiefen Matsch, so dass auch die Membran meiner Laufschuhe nicht verhindern konnten, dass die Füße nass wurden. Nach dem letzten Waldabschnitt wurde es immer nebliger und windiger. Oben angekommen, war die Sicht dann auch sehr gering und der Wind pfiff heftig. Mein gestecktes Ziel unter 1:30 zu bleiben hielt ich ein. Nach 11,3 Kilometern in 1:26 Stunden stoppte ich meinen Garmin. Da die wärmende Jacke ca. 12 Kilometer weit entfernt im Auto auf mich wartete, machte ich nur kurz ein paar Bilder, bevor ich auch schon wieder den Rückweg antrat.

Ich entschied mich für die Strecke über den Wanderweg 10S in Richtung Sösetalvorsperre. Runter ging’s irgendwie schneller 😉 28 Minuten später hatte ich die knapp 5,5 Kilometer bis zur Vorstaumauer hinter mich gebracht. Damit hatte ich bereits knapp 18 Kilometer Strecke gelaufen.  So langsam machte sich wie so häufig, der Ischias bemerkbar. Dann die Ernüchterung, beim Blick auf das Schild, welches noch 9,3 Kilometer bis Osterode auswies. Aber es half ja nichts und so setzte ich im langsamen Trab meinen Weg entlang der Hauptsperre fort. Zwischenzeitlich waren dann ein paar kleine Pausen nötig. An der Hauptsperren-Mauer angekommen, waren noch knapp 4 Kilometer zu bewältigen. Hier ging es noch einmal ziemlich steil bergab und ich hatte leichte Schmerzen in den Knien. Nach den knapp 21 Kilometern von letzter Woche war dies mein bisher längster Lauf.

Am Fuße der Staumauer ging es dann vorbei an der Vogelstation und dem Campingplatz Eulenburg und endlich war die Bleichestelle erreicht. Am Auto angekommen, merkte ich dass ich mit dieser Tour wohl erst einmal meine läuferische Grenze erreicht hatte. Ich war mir auch nicht so ganz sicher, ob ich am letzten Spinning-Kurs am Abend tatsächlich teilnehmen könnte…

http://connect.garmin.com/activity/426999638

Distanz: 26.46 km
Zeit: 2:50:26
Ø Pace: 6:26 min/km
Positiver Höhenunterschied: 857 m
Kalorien: 2,164 cal

2014-01-08_Hanskühnenburg

Am Abend hatte ich dann noch eine Spinning-Einheit. Ich war mir nich so sicher, ob mehr als Mitkurbeln überhaupt möglich sein würde, aber ich war überrascht, wie fit ich mich eigentlich fühlte. So konnte ich jeden „Berg“ locker mitfahren. Vielleicht ist das auch der Grund, warum sich der Muskelkater nun sehr in Grenzen hält.

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