12. Bikertour zum Mittelpunkt der Erde am 2. November 2013

Manche Berichte dauern etwas länger…

Dass ich an der nächsten Bikertour zum Mittelpunkt der Erde teilnehmen wollte, stand schon früh fest. Auch meine Kollegen waren sich einig, dass es sich hierbei um einen tollen Saisonabschluss handelt. Allerdings dauerte es dann doch bis Ende September, bis wir uns anmeldeten.

Die Bikertour zum Mittelpunkt der Erde wird im Erlebnisbergwerk Sondershausen durchgeführt. Es handelt sich um ein Kalibergwerk und die befahrbaren Stollen befinden sich auf einer Tiefe zwischen 670 und 750 Meter unter der Erde. Hier herrschen konstante Temperaturen zwischen 20 und 25 °C und die Luftfeuchtigkeit von unter 30% zeigt auf, dass bei sportlicher Aktivität erhöhter Wasserbedarf besteht 😉

Ich fuhr gegen 6:45 Uhr in Richtung Sondershausen los, da wir uns für 7:45 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Erlebnisbergwerk Sondershausen verabredet hatten. Genau wie im letzten Jahr regnete es… Nils und ich kamen zeitgleich pünktlich am Ziel an. Sebastian war bereits dabei sein 29er aus einem Beetle zu schälen. Auch Thorsten und sein Kumpel waren schon da. Nachdem die Räder zusammengebaut waren, gingen wir gemeinsam zur Anmeldung. Schnell waren die Unterlagen abgeholt und wir verloren keine Zeit, uns am Fahrstuhl anzustellen. Dieses Mal war die Schlange noch nicht ganz so lang und so waren wir bereits um 8:30 Uhr unten angekommen. Genug Zeit zum Umschauen und Quatschen.

Um kurz nach 9:00 Uhr stellten wir uns am Startbogen auf und bereits um 9:15 Uhr fiel der Startschuss. Die erste Runde wurde als Einführungsrunde hinter einem Jeep gefahren. Eine Runde war 3,5 Kilometer lang und hatte knapp 100 Höhenmeter. Bei der ersten schnellen Bergabpassage, ärgerte ich mich, dass ich meine Brille zu Hause vergessen hatte. Mit knapp 50 km/h den Berg hinab, wurde eine Menge vom Salz aufgewirbelt und die Augen fingen direkt an zu laufen.

Am ersten Anstieg dann die Feststellung, dass wir diesen Berg im letzten Jahr noch hinunterfahren durften. Der Veranstalter tat jedoch gut daran, die Streckenführung umgedreht zu haben, da an den Förderbändern bereits sehr tiefe Auswaschungen und viel loses Salz eine schnelle Abfahrt gefährlich gemacht hätte. Oben angekommen, hingen die meisten direkt eine weitere Runde dran. Auch ich wollte keine Zeit verlieren und startete auf meine zweite Runde. Die Strecke ließ sich sehr schön fahren und das Feld zog sich schnell auseinander, so dass es an keiner Stelle wirklich eng wurde. Mit rund 150 Startern war auch in diesem Jahr die maximale Anzahl von 180 Startplätzen nicht voll ausgeschöpft.

Die zweite Runde sollte mit 11 Minuten und 48 Sekunden meine schnellste Runde werden. Ich spulte noch zwei weitere Runden ab, bevor ich mir an der Verpflegungstelle neues Wasser holte und eine Banane aß. Hier traf ich dann auch Thorsten und David, die ebenfalls begeistert waren. Einige Runden später traf ich auf Sebastian und Nils und wir fuhren ein Stück zusammen, um ein paar Fotos zu machen. Bei einem weiteren Stopp verabschiedeten sich Thorsten und David, an dem ich mit meinen Kollegen dann beschloss, die letzten Runden gemeinsam zu fahren. Insgesamt fuhr ich in diesem Jahr 12 Runden mit 42 Kilometern und rund 1200 Höhenmetern. Mit knapp 63 km/h war ich fast 20 km/h schneller als im letzten Jahr und das glücklicherweise ohne Sturz 😉 Es war wieder eine sehr schöne und gut organisierte Veranstaltung.

http://connect.garmin.com/activity/398838951

Distanz: 41.70 km
Zeit: 2:45:10
Ø Geschw: 15.1 km/h
Positiver Höhenunterschied: 1,293 m
Kalorien: 1,763 cal
Ø Temperatur: 22.1 °C

Interessantes Höhenprofil, oder?

2013-11-02_Profil

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