TG LaPeKa Brockentour – Dieses Mal war es ein voller Erfolg!

Nachdem wir uns für die Nacht von Freitag auf Samstag zu einem neuen Versuch verabredet hatten, freuten wir uns alle über die positive Wettervorhersage, die das Projekt „Brockentour zum Sonnenaufgang“ zu einem Erfolg werden lassen sollte.

Michael, Volker, Markus, Andreas, Guido und ich starteten pünktlich um 1:00 Uhr am Sporteck in Lasfelde. Guido kam extra aus Duderstadt hergefahren, um sich diese Tour nicht entgehen zu lassen. Am Kreisel hinauf zum Röddenberg, konnten wir dann noch Matthias begrüßen, der kurzfristig durch Michael von unserem Vorhaben informiert wurde. So ging es dann zu Siebt in Richtung Sösetalsperre.

Wie in der letzten Woche auch fuhren wir über Kamschlacken und Riefensbeek nach Dammhaus. Hier machten wir eine kurze Pause und schalteten unsere Lampen aus, um den klaren Sternenhimmel ohne jeglichen Lichteinfluss genießen zu können. Weiter ging es bis Stieglitzeck, dem Punkt, an dem wir in der letzten Woche unser Vorhaben abbrachen. Wir lagen sehr gut in der Zeit, da wir bereits um 2:35 Uhr hier angekommen waren und konnten so eine kurze Pause machen. Auch hier genossen wir den Sternenhimmel in der Dunkelheit und konnten sogar die ein oder andere Sternschnuppe sehen!

Genialer Sternenhimmel in der Dunkelheit!

Genialer Sternenhimmel in der Dunkelheit (Foto: Volker)!

In Richtung Sonnenberg hatten wir einen phantastischen Blick auf den Brocken. Neben der Antenne hing der Mond auf gleicher Höhe. Ein geniales Bild! Auf unserer Fahrt durch die Nacht, bemerkten wir immer wieder, wie warm es doch eigentlich ist, da die Temperatur auf kaum weniger als 20 °C absank. Wir folgten der Straße bis zur Kreuzung auf die B4 und bogen links ab in Richtung Torfhaus. Bei Oderbrück verließen wir dann die Straße und folgten dem Schotterweg hinauf zum Gipfel. Unterwegs überholten wir massenweise Wanderer, die sich ebenfalls aufgerafft hatten, sich den Sonnenaufgang auf dem Brocken auzuschauen. Mit so vielen Menschen hätte ich nicht gerechnet. Da schlimmste Stück der Tour für mich, war die Plattenweg-Rampe hinauf zum „alten Bahnhof“. Unentwegt rutschte das Vorderrad in die Kerben in den Platten, so dass es ziemlich holperte. Nachdem dieses Stück überwunden war, fuhren wir wieder auf einem schönen Weg entlang der Harzer Schmalspurbahn, bis wir am Bahnübergang auf die geteerte Straße von Schierke kamen. Nun war es fast geschafft. Wir warteten, bis alle angekommen waren und fuhren die letzten 100 Höhenmeter gemeinsam bis zum Gipfel hinauf.

Es war noch dunkel und wir waren mehr als eine Stunde zu früh angekommen. Wir zogen uns in der Schutzhütte am Gipfel trockene Sachen an, da der Wind ziemlich pfiff. Und dann hieß es warten. So langsam setzte bei vielen auch die Müdigkeit ein und die Augen wurden schwer.

Warten auf den Sonnenaufgang

Warten auf den Sonnenaufgang (Foto: Volker).

Warten auf den Sonnenaufgang

Warten auf den Sonnenaufgang (Foto: Volker).

Ist da wer müde?

Ist da wer müde (Foto: Volker)?

Gegen kurz nach 5 Uhr begann dann so langsam das Schauspiel, auf das wir alle gewartet hatten. Die Dämmerung verdrängte mit einer schönen Rotfärbung des Horizontes so langsam die Nacht. In den Augen aller konnte man die Zufriedennheit sehen, diese Tour auf sich genommen zu haben.

Wunderschönes Foto von Volker

Wunderschönes Foto vom Sonnenaufgang (Foto: Volker).

Als die Sonne dann komplett über den Horizont stand, machten wir uns langsam fertig, um ein Gruppenfoto am Brockenstein zu machen.

v.l.n.r.: Markus, Guido, Matthias, Andreas, Michael, Markus (ich), Volker

v.l.n.r.: Markus, Guido, Matthias, Andreas, Michael, Markus (ich), Volker (beiläufig „die sieben Zwerge“)…

Anschließend machten wir uns auf die Abfahrt. Bis zum Bahnübergang fuhren wir die Teerstraße und folgten anschließend wieder dem Plattenweg bis zur Abzweigung Goetheweg, der uns bis nach Torfhaus über eine tolle Abfahrt durch den Wald führte. Mit dem MTB gut zu fahren, mussten Volker, Andreas und Matthias mit ihren Treckingrädern ein wenig kämpfen. Von Torfhaus fuhren wir die Straße in Richtung Altenau und dann am Harzer Wasserregal entlang bis nach Dammhaus. Eine rasante Abfahrt später bogen wir in Riefensbeek wieder in den Wald ab und fuhren um die Vorsperre der Sösetalsperre. Dann überquerten wir die Staumauer und fuhren über den Forstweg entlang der Sösehauptsperre bis zur Staumauer und weiter bis zur Schwarzen Brücke. Andreas hatte sich zwischenzeitlich leider einen Platten gefahren. Da er keine Lust hatte, kurz vor zu Hause noch einen Schlauch zu wechseln, musste er einige Mal zwischendurch anhalten und Luft nachpumpen. Wir verabschiedeten uns von ihm und setzten unsere Tour bis nach Osterode fort. Ab hier löste sich die Truppe langsam auf. In Lasfelde waren wir noch zu Dritt und nach kurzer Verabschiedung von Guido fuhren auch Michael und ich unseres Weges. Ich machte noch einen kleinen „Umweg“ durch Förste, um die 100 Kilometer vollzumachen. Zu Hause wartete schon der frisch gekochte Kaffee und meine Mädels freuten sich über die frischen Brötchen.

Nun setzte auch ziemlich schnell die Müdigkeit ein und ich legte meinen Plan ad acta, nicht schlafen zu gehen.

Weitere Bilder der Tour:

Das Video der Abfahrt über Torfhaus in Richtung Dammhaus

http://connect.garmin.com/activity/352522589

Distanz: 100.12 km
Zeit: 5:04:26
Ø Geschw: 19.7 km/h
Positiver Höhenunterschied: 1,217 m
Kalorien: 2,394 cal
Ø Temperatur: 17.4 °C

2013-08-03_Profil

2013-08-03_HF

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s