Mit dem Rennrad zur Arbeit (02.04.13)

Heute war es endlich soweit: Nachdem geklärt war, wo ich mein Rennrad zukünftig sicher parken kann, konnte ich heute das erste Mal mit dem Rennrad zur Arbeit fahren. Ziel ist es, den Arbeitsweg mit in das Training einzubauen und damit noch mehr für die Grundlage zu tun. Ich denke, eine gute Grundlage ist die halbe Miete, um beim Ötzi erfolgreich durchzukommen. Ich will ja nichts reißen, sondern nur ohne Qual durchkommen und dafür kommt mir sicher jeder gefahrene Kilometer zu Gute. Leider ist das Wetter noch so unbeständig, dass das Benotti noch zu Hause bleiben muss. Aber mein Cube Streamer hat mir in den letzten Wochen ebenfalls sehr gute Dienste erwiesen. Damit ist auch beschlossen, dass ich es nicht – wie ursprünglich geplant – verkaufen werde.

Das Thermometer zeigte -5,5 Grad an und so dauerte es bis fast 6.00 Uhr bis ich endlich dick eingemummelt startklar war. Es war noch dunkel und deshalb war ich wieder froh in eine ordenliche Lampe investiert zu haben. Die Mighty X-Power 1000 mit 65 Lux macht schon ordentlich Licht…

In Dorste entschied ich mich ohne Frühstück im Bauch lieber die flache, aber dafür etwas längere Strecke über Schwiegershausen zu fahren. Auch heute konnte ich mich wieder über Gegenwind „freuen“, was die recht flache Strecke ein wenig „kompensierte“ ;-).

http://connect.garmin.com/activity/292824072

2013-04-02_HF_hin

Distanz: 35.19 km
Zeit: 1:17:45
Ø Geschw: 27.2 km/h
Positiver Höhenunterschied: 142 m
Kalorien: 891 cal
Ø Temperatur: -5.7 °C

Meine zweite Trainingseinheit begann ich um 15.30 Uhr, da ich noch bei BENObikes vorbei musste, um ein neues Schloss zu kaufen. In Wulften entschied ich mich dafür, eine neue Strecke auszuprobieren. Allerdings war das ein großer Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellte… Zwischen den beiden möglichen Strecken von Wulften nach Dorste führt ein Landwirtschaftsweg nach Dorste. Nach einer recht steilen Rampe erreichte ich schnell die Kuppe des Berges und konnte es schön rollen lassen, bis…

… ja bis der Asphalt zu Ende war. Und nu? In der Ferne konnte ich erkennen, dass es sich glücklicherweise nur um ein kurzes Stück Schotterpiste handelte. „Die Strecke musst Du ja nicht noch mal fahren, aber umdrehen willste ja jetzt auch nicht noch mal..“, dachte ich mir und überbrückte das Schotterstück mit dem ersten kleinen Ärger über mich selbst. Nach weiteren 500 Metern hörte der Aspahlt erneut auf. Durch eine kleine Kuppe konnte man den weiteren Streckenverlauf allerdings nicht richtig überblicken. „Das ist bestimmt wieder nur ein kurzes Stück“, dachte ich mir. Allerdings weit gefehlt! Mit jedem weiteren Meter wurde der Schotterweg matschiger und meine Reifen setzten immer mehr Matsch an. Irgendwann konnte ich nicht weiterfahren, da der Matsch sich zwischenzeitlich zwischen die Bremsbacken gesetzt hatte. Ich ärgerte mich dermaßen über mich selbst, schulterte mein Rennrad und trug es über knappe 3 Kilometer, bis ich endlich wieder Asphalt unter den Füßen hatte. Dann hieß es erst einmal den Matsch von den Reifen kratzen, bevor ich vorsichtig weiterfahren konnte. Ab Dorste waren die Laufflächen wieder schwarz und so konnte ich mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch die letzten 6 Kilometer nach Hause radeln.
Klar ist, dass ich meinem Motto zukünftig wieder treu sein werde, was da lautet „Never drive an unknown track!“.

http://connect.garmin.com/activity/292825325

2013-04-02_HF_zurück

Distanz: 31.62 km
Zeit: 1:13:19
Ø Geschw: 25.9 km/h
Positiver Höhenunterschied: 202 m
Kalorien: 840 cal
Ø Temperatur: 2.3 °C

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