Mit dem Rad zur Arbeit (5)

Einheit 1:

Letzter Arbeitstag! Nachdem ich gestern lieber nicht auf’s Rad steigen und zur Arbeit kurbeln wollte, machte ich mich heute morgen wieder einmal um kurz vor 6 Uhr auf den Weg nach Duderstadt. Mittlerweile braucht man um diese Uhrzeit kein Licht mehr und somit konnte ich mit leichtem Marschgepäck (Handy, Stempelkarte, Banane und Brille und Werkzeug) losfahren, da ich auf dem Rückweg noch meinen Kleiderschrank mitnehmen musste.

Die Strecke führte mich wie immer über Dorste und den Berg in Richtung Wulften. An meinem „Messpunkt“ auf der Kuppe drückte ich bereits nach 18 Minuten (2 Minuten früher als sonst) die LAP-Taste meines Garmins. Weiter ging es über Gieboldehausen, Bernshausen und Germershausen nach Duderstadt. Mit einem Schnitt von 29,8 km/h hätte ich heute eigentlich nicht gerechnet. Trotzdem merkte ich die Tour de Energie noch immer in den Beinen.

http://connect.garmin.com/activity/305650989

Distanz: 33.73 km
Zeit: 1:07:56
Ø Geschw: 29.8 km/h
Positiver Höhenunterschied: 201 m
Kalorien: 802 cal
Ø Temperatur: 3.5 °C

2013-04-30 - HF Hinfahrt

Einheit 2:

Endlich Feierabend und Urlaub! Um 15:15 Uhr konnte ich meinen Rechner ausstellen und mich für die Heimfahrt umziehen. Nach einer kurzen Verabschiedung holte ich mein Fuoco Team von E&E und fuhr über Westerode, Obernfeld und Gieboldehausen den direkten Weg nach Hause. Mit einer Aerodynamik wie eine Schrankwand hatte ich keine Lust auf große Umwege, da der Wind wieder einmal beständig von vorne kam. Nachdem der Wulftener Berg überwunden war, rollte ich die letzten Kilometer von Dorste nach Hause.

http://connect.garmin.com/activity/305651135

Distanz: 31.54 km
Zeit: 1:08:55
Ø Geschw: 27.5 km/h
Positiver Höhenunterschied: 156 m
Kalorien: 738 cal
Ø Temperatur: 12.6 °C

2013-04-30 - HF Rückfahrt

Mittwochs-Training mit TG LaPeKa – Generalprobe für Tour de Energie

88.05 km · 2:49:05 · Ø 31.2 km/h · 659 Hm (155-508) · 1,768 cal · Ø 17.7 °C – Die bisher schnellste Trainingstour der TG LaPeKa mit Tempobolzen am Sieberrücken. Überraschend große Gruppe mit 7 Personen.

Mittwochs-Training mit TG LaPeKa – Generalprobe für Tour de Energie

RTF Gieboldehausen – Frühstart in die RTF-Saison

Heute stand die erste RTF in Gieboldehausen auf dem Programm. Matthias und ich hatten geplant auf die 120er-Runde zu gehen. Roland entschied sich auf Grund seinen Trainingsstandes für die 86 Kilometer Strecke. Matthias und ich hatten uns in Schwiegershausen für 8:15 Uhr verabredet, um gemeinsam zum Start nach Gieboldehausen zu rollen. Ich startete um 7:50 Uhr von zu Hause und war pünktlich am vereinbarten Treffpunkt. Kurz hinter dem Ortsschild holte uns Michael ein. Er hatte den Start vom Wetter abhängig gemacht. So ging es zu dritt über Wulften und Steinkrug nach Gieboldehausen. An der Grundschule angekommen, wunderten wir uns ein wenig über die wenigen Autos, die um 8:40 Uhr auf dem Parkplatz standen. Michael scherzte, dass der Start erst um 10.00 Uhr sein würde. Da Roland aber auch bereits da war, konnte das natürlich nicht sein… In der Anmeldung angekommen, bot sich ein ziemlicher verlassener Anblick. Roland hatte die Startnummer 1 ergattert. Ich meldete mich mit der Wertungskarte an und entledigte mich sogleich meinem Windjacken-Päckchen. Die Benotti-Weste reichte völlig aus.

Schnell noch Pipi machen und dann kann es auch schon losgehen. Sollte die heutige RTF so dermaßen ins Wasser fallen und das beim dem Wetter? Plötzlich ein Raunen bei den TG-Jungs… Tatsächlich war die Startzeit von 10-11 Uhr. Nachdem mir Michael das Versprechen abgerungen hatte, dass ich dafür einen ausgeben muss, überlegten wir was wir nun tun wollten. Nun war „gutes Rad teuer“ (wie der Rennradfahrer so schön sagt 😉

Wir beschlossen, vor dem Feld zu starten und so saßen wir gegen 9:15 Uhr auf den Rädern. In Richtung Wollershausen und Rüdershausen kamen uns dann die ersten Benottis entgegen, die uns ziemlich erstaunt anschauten. Ich ärgerte mich maßlos, da ich eigentlich ein wenig Körner im großen Feld sparen wollte. Weiter ging es über Rhumspringe, Hilkerode und Fuhrbach zum ersten Anstieg zur Roten Warte, bevor es auf der anderen Seite direkt wieder im Schuss hinunter nach Duderstadt ging. Da wir so früh dran waren, fehlten teilweise noch die Beschilderungen der Tourteilungen.

Wir fuhren weiter über Ecklingerode und Brehme zum nächsten Anstieg, der es so richtig in sich hat. Ich fuhr mein eigenes Tempo und konnte den gesamten Anstieg auf dem großen Kettenblatt fahren. Oben auf dem Sonnenstein angekommen wartete ich auf Michael, Matthias und Roland. Matthias musste seine Schaltung nachstellen, da er nicht auf das kleine Kettenblatt runterschalten konnte. Es wehte ein eisiger Wind und ich bereute es ein wenig, meine Windjacke in Gieboldehausen gelassen zu haben. Aber was soll’s…

Vom Sonnenstein ging es dann weiter in Richtung Worbis. Die erste Kontrolle war noch nicht besetzt, aber glücklicherweise kam uns das Kontrollteam kurz vor der 86/120-Tourteilung entgegen und fragte uns ob wir Verpflegung oder den Kontrollstempel haben wollen. An der Tourteilung fuhren Roland und Michael weiter in Richtung Kirchohmfeld und Matthias und ich weiter im heftigen Gegenwind nach Haynrode. Matthias hatte Mühe sich in meinem Windschatten zu halten. Wir fuhren durch Breitenworbis, Neuenhagen und Niederorschel. Ich nahm einige Male das Tempo raus und wartete auf ihn. Hinter Niederorschel begann der nächste Anstieg, an dem Matthias meinte, ich solle vorfahren. Wir einigten uns darauf, dass ich an der nächsten Kontrolle auf ihn warten würde. An der zweiten Kontrolle war bereits alles aufgebaut und so konnte ich meine Flasche auffüllen und bei einer Banane auf Matthias warten. Der wollte scheinbar keine Zeit verlieren, drückte sich seinen Stempel auf den Zettel und verdrückte 2 Stückchen Apfel und winkte zur Weiterfahrt. Ab hier ging es dann recht lange bergab und dazu hatten wir auch noch Rückenwind. Kurz vor Reifenstein merkte ich, dass Matthias wieder nach hinten abfiel, also nahm ich ein wenig Tempo raus. Nachdem er wieder ran war, meinte er dann ich könne ruhig mein Tempo fahren. Nach kurzem Zögern verabscheideten wir uns und ich setzte die Tour über Birkungen, Leinefelde, Breitenbach und Hundeshagen alleine fort. So langsam merkte ich meine Beine, aber die meisten Höhenmeter waren bereits geschafft und so konnte ich mein recht hohes Tempo auch über Teistungen und Berlingerode weiterfahren. Kurz vor der dritten Kontrolle überholte ich einige Radfahrer von der 86er-Tour. An der Kontrolle holte ich mir nur schnell meinen Stempel ab und fuhr direkt weiter. Ab Nesselröden frischte dann der Wind noch einmal so richtig auf, aber trotzdem konnte ich in einem hohen Tempo über Westerode, Germershausen Bernshausen nach Gieboldehausen weiterfahren.

Kurz vor dem Ziel konnte ich Michael von weitem erkennen, der gerade den Heimweg antrat. Er hörte mich leider nicht und so fuhr ich erst einmal zur Schule, stellte mein Fuoco Team ab und holte meine Stempelkarte und die Windjacke ab. Ich setzte mich noch ein paar Minuten zu den Jungs vom Benotti-Team, bevor ich mich auf den Heimweg machte.

Ich fuhr über Steinkrug und Wulften und überlegte mir in Schwiegershausen, dass wenigstens noch die 175 Kilometer-Marke und 1500 Höhenmeter fallen sollen. Also bog ich nicht nach Dorste ab, sondern kurbelte über Beierfelde nach Osterode. An der Söse konnte ich dann noch einen Rennradfahrer mit blauer Windjacke ausmachen. Ich trat noch einmal rein, weil ich annahm, es wäre Michael. Als der aber zum Röddenberg hochfuhr, war ich mir sicher, dass er es nicht war (war er aber doch, stellte sich nachher am Telefon raus 😉

Die letzten Kilometer waren dann mit Rückenwind schnell abgespult und so standen am Ende dann tatsächlich 176 Kilometer und 1506 Höhenmeter auf dem Garmin. Mit dem 29,5er-Schnitt bin ich ebenfalls zufrieden, weil ich merke, dass noch ein wenig Luft nach oben ist. Somit bin ich gespannt, was bei der Tour de Energie am nächsten Wochenende möglich ist.

http://connect.garmin.com/activity/301047184

Distanz: 175.84 km
Zeit: 5:58:00
Ø Geschw: 29.5 km/h
Positiver Höhenunterschied: 1,506 m
Kalorien: 3,390 cal
Ø Temperatur: 9.9 °C

2013-04-21_HF_RTF Gieboldehausen

Regeneration-Tag vor der ersten richtig langen Tour in 2013

Bevor es morgen auf die erste lange Tour im Rahmen des RTF in Gieboldehausen ist heute Regeneration mit der Familie angesagt. Morgen geht es dann bereits um 7.45 Uhr los. Ich treffe mich mit Matthias um 8.15 Uhr in Wulften, damit wir pünktlich zum Start in Gieboldehausen sind. Dort starten wir dann auf die 120 Kilometer-Strecke. Damit stehen sicher 170 Kilometer auf dem Plan. Je nach Verfassung könnte aber auch das erste Mal in diesem Jahr die 200er Marke fallen…

Ein Bericht folgt morgen Abend.

Mit dem Rad zur Arbeit (4)

Trainingseinheit 1:

Diese Woche schaffte ich es wenigstens zwei Mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Gestern ärgerte ich mich ein wenig, dass ich meinen Schweinehund nicht überreden konnte und den Wecker noch einmal eine halbe Stunde weitergestellt habe. Allerdings hatte ich auch etwas „dicke Beine“ nach der „Kette-rechts-Tour“ vom Mittwoch.

Heute morgen klappte es mit dem Aufstehen dann ganz gut, so dass ich bereits um 5:50 Uhr auf meinem Focuo Team in Richtung Duderstadt saß. Ein wenig Gegenwind war mein Begleiter über Dorste und den Wulftener Berg, den ich heute sogar bis zur ersten Zeitnahme um 21 Sekunden schneller passierte, als noch am Montag. Damit schaffte ich es sogar noch vor 6:16 Uhr über den Bahnübergang in Wulften zu kommen und nicht wie am Montag bei gerade geschlossenen Schranken anzukommen…

Meine Strecke vom Montag hat mir so gut gefallen, so dass ich mich entschloss auch dieses Mal wieder über Bernshausen und Germershausen zu fahren. In Germershausen sammelte ich noch meinen Kollegen Sebastian auf, dem ich dank Windschatten einen 30er-Schnitt mit dem Mountainbike bescherte 😉

http://connect.garmin.com/activity/300164066

Distanz: 33.73 km
Zeit: 1:15:14
Ø Geschw: 26.9 km/h
Positiver Höhenunterschied: 195 m
Kalorien: 823 cal
Ø Temperatur: 5.4 °C

2013-04-19_HF_Hinfahrt

Trainingseinheit 2

Wie immer wenn man pünktlich rauskommen will, klappt es nicht… Erst um 15:25 Uhr statt um 15:00 Uhr verließ ich die Firma. Somit war der Zeitplan dahin… Ich nahme Sebstian bis kurz hinter Westerode mit, da es aber wieder heftigen Gegenwind von vorne gab, konnte er mit dem Mountainbike selbst bei „gemütlichen“ 28 km/h und aktiver „Windschattenspende“ dranbleiben. Also verabschiedete ich mich von uhm und fuhr meine eigenes Tempo weiter.

Ab Obernfeld befuhr ich die B247 bis nach Gieboldehausen, um noch kurz bei BENObikes vorbeizuschauen. Ich wollte mir noch eine Windweste für den anstehenden RTF und die Tour de Energie zulegen, da meine Vaude-Windjacke sich durch die Gewichtsabnahme immer mehr zu einem flatternden Bremsfallschirm entwickelt. Nach einem kleinen Schwatz mit Bernd machte ich mich dann auf die restlichen 20 Kilometer nach Hause. Mit stetigem Gegenwind kämpfend, machte ich auch keinen unnötigen Umweg und fuhr wieder über den Wulftener Berg nach Hause.

http://connect.garmin.com/activity/300165071

Distanz: 31.64 km
Zeit: 1:09:39
Ø Geschw: 27.3 km/h
Positiver Höhenunterschied: 170 m
Kalorien: 815 cal
Ø Temperatur: 12.9 °C

2013-04-19_HF_Rückfahrt

Mittwochs-Training mit TG LaPaKa, 95 Kilometer – Über sieben Berge…

Endlich Mittwoch; und es schien zur Abwechslung trocken zu bleiben… Um kurz vor 16 Uhr war ich zu Hause und machte mich zum heutigen Mittwochs-Training mit der TG LaPaKa fertig. Da am Samstag endlich der Wertungskarten vom BDR eintrafen, wollte ich die heutige Runde im Rahmen einer permanenten RTF fahren. Also fuhr ich bereits um kurz nach 16.00 Uhr los, um mir in OHA an der Total-Tankstelle den Stempel für die P-RTF „Rund um Osterode“ abzuholen.

Über Dorste ging es nach Schwiegershausen und weiter nach Beierfelde und OHA. An der Total-Tankstelle angekommen, wußte die junge Dame hinter dem Tresen nicht was ich von ihr wollte und musste sich telefonisch erst einmal rückversichern, ob „diese Radtouren überhaupt noch angeboten werden“ würden. Nachdem geklärt war, das dem so ist, holte Sie eine Holzbox mit den Unterlagen heraus und stempelte mir meiner Wertungskarte ab. Die ersten zwei Punkte waren nun eingetragen. Da die ganze Prozedur länger dauerte als gedacht, musste ich mich sputen, um noch pünktlich am Sporteck in Lasfelde anzukommen. Kurz vor 17.00 Uhr war nur Roland da. Michael kam kurze Zeit später und Matthias wie immer ein wenig zu spät. Nachdem mein Fuoco Team ausführlich begutachtet war, konnten wir auf unsere heutige Tour starten. Die ersten 20 Kilometer waren bereits geschafft.

Da teilweise wieder ziemlich böiger Wind herrschte entschieden wir erst einmal mit Rückenwind in Richtung Westerhöfer Wald zu fahren. Über Badenhausen ging es hoch nach Willensen. Am Berg fuhr jeder sein eigenes Tempo. An der Kuppe drehte ich wieder um und fuhr den anderen entgegen. Man merkte, dass ich mit Abstand die meisten Kilometer in den Beinen habe. Über die Kuppe ging es dann mehr oder weniger gemeinsam durchs Fissekental, da Matthias Probleme mit seiner Eigenbau-Halterung für seinen Garmin kämpfte. Am Ende der Straße bogen wir nach rechts in Richtung Düderode ab, fuhren weiter nach Böhmerberg und anschließend nach Wiershausen, um unseren „Trainingsberg“ bei Ellierode einmal anders herum bezwingen. Heute hatte ich vor, so viele Anstiege wie möglich auf dem großen Kettenblatt zu fahren, was mir auch hier ganz gut gelang, Weiter ging es dann im Schuss durch Ellierode und weiter nach Harriehausen, wo wir uns rechts hielten und parallel der A7 zurück über Böhmerberg nach Echte fuhren. In Echte entschieden wir uns dann unsere Tour über Willershausen und Westerhof fortzusetzen, um einen weiteren Berg fahren zu können. Durch das „Lange Tal“ ging es dann über Nienstedt und Förste direkt zum nächsten Anstieg hinauf zum „Feldbrunnen“ und dann zurück über Osterode zum Ausgangspunkt in Lasfelde.  Auf dem Tacho standen nun bereits 82 Kilometer und mehr als 900 Höhenmeter. „Die Tausend will ich aber noch vollmachen“, entschied ich und nach kurzer Verabschiedung machte ich mich auf den Weg nach Hause mit einem weiteren Abstecher nach Willensen. Auf der Kuppe zeigte mein Garmin nun etwas über 1000 positive Höhenmeter an und somit war das Tagesziel erreicht. Nun rollte ich noch nach Hause und machte mit einem kleinen Umweg über die Förster Straße die 95 Kilometer voll.

http://connect.garmin.com/activity/299400421

Distanz: 95.17 km
Zeit: 3:21:03
Ø Geschw: 28.4 km/h
Positiver Höhenunterschied: 1,005 m
Kalorien: 1,986 cal
Ø Temperatur: 17.1 °C

2013-04-17_Höhen-Profil
2013-04-17_HF

Mit dem Rad zur Arbeit und dann noch Männersport…

Trainingseinheit 1 – Probieren wir mal was Neues…:

Nach dem ereignisreichen Sonntag mit den Benottis hieß es heute morgen bereits um kurz vor 6 Uhr zurück aufs Rad. Das Wetter sah vielversprechend aus und ich bereitete mich „mental“ auf die erste kurz/kurz-Fahrt am Nachmittag vor… Da es heute auf jeden Fall trocken bleiben sollte, konnte das Fuoco das erste Mal mit zur Arbeit kommen.

Heute probierte ich auf der Hintour eine abweichende Strecke aus, um dem Berufsverkehr auf der B247 zu entgehen. Ich folgte dem Radweg von Steinkrug bis zum Ende in Gieboldehausen und kreuzte nur kurz die B27 um auf einem top ausgebauten Landwirtschaftsweg bis nach Bernshausen zu fahren. Hier hatte ich bis auf zwei Autos meine Ruhe. Von Bernshausen fuhr ich weiter bis nach Germershausen und dann auf dem Landwirtschaftsweg bis nach Westerode und Duderstadt. Eine schöne Strecke, die ich nun wohl regelmäßig fahren werde.

http://connect.garmin.com/activity/298427897

Distanz: 33.51 km
Zeit: 1:15:41
Ø Geschw: 26.6 km/h
Positiver Höhenunterschied: 194 m
Kalorien: 858 cal
Ø Temperatur: 6.2 °C

Trainingseinheit 2 – Grundausdauer ist vorbei:

Der Wetterbericht hatte Recht behalten, aber für den Abend waren bereits die ersten Regenschauer angekündigt. Da einer meiner Kollegen mit dem Gedanken spielt, sich ein Rennrad zuzulegen, machte ich bereits um 14.30 Uhr Feierabend, um mich mit ihm bei BENObikes zu treffen. Die Sonne motivierte mich heute zügig nach Hause zu fahren und keine Grundlage zu machen. Ich glaube auch, dass ich so langsam genug Grundlage gefahren habe und mich nun intensiver für die Tour de Energie fordern muss.

Die ersten 12 Kilometer von Duderstadt bis zu BENObikes legte ich mit einem 35er-Schnitt zurück. Genau wie verabredet, stand ich 20 Minuten nach dem Start vor der Tür der BENO-Zentrale. Mein Kollege informierte sich über die Möglichkeiten, die im Rahmen seines geplanten Budgets liegen. Nachdem alle Fragen geklärt waren, konnte ich meine Fahrt nach Hause fortsetzen und kam nach 1:00:58 zu Hause an, was immerhin noch einen 32er-Schnitt bedeutete.

http://connect.garmin.com/activity/298427940

Distanz: 32.54 km
Zeit: 1:00:58
Ø Geschw: 32.0 km/h
Positiver Höhenunterschied: 143 m
Kalorien: 796 cal
Ø Temperatur: 24.4 °C

Trainingseinheit 3 – Männersport mit der TG LaPeKa:

Wie jeden Montag fuhr ich um 18.30 Uhr zur Montagssportgruppe der TG LaPeKa. Hier treffen sich regelmäßig bis zu 20 Männer aller Altersklassen zum gemeinsamen Sport, wovon sich heute 14 blicken ließen. Unser Trainingsleiter Andreas läßt sich Woche für Woche etwas Neues einfallen, so dass nie Langeweile aufkommt. Wir begannen mit einer Runde Basketball zum Aufwärmen. Danach ließen wir den „Balance-Stick“ beim „Functional-Training“ kreisen. Unglaublich wie anstrengend Übungen mit diesem unscheinbaren „Stäbchen“ für die unterentwickelte Rumpfmuskulatur sein können 😉 Zum Schluß wurde noch ein kleines Handballturnier in 3 Gruppen gespielt, bevor es um 20:15 Uhr endlich duschen hieß.

Fazit: 3 Einheiten pro Tag hat schon was!

Das Benotti-Team trainiert für die Tour de Energie – Eine Tour der „Leiden“

Pünktlich 8 Uhr saß ich auf dem Rad in Richtung Gieboldehausen. Wie sollte es auch anders sein; es fing an zu nieseln. Eine Runde um den Hundeplatz und die Entscheidung stand: „Bei Regen fahre ich nicht los.“ Ari dachte sich wohl schon, dass ich gleich zurückkomme und nahm mich mit den Worten „Pack das Rad ins Auto und fahre rüber“ in Empfang. „Nee, dann fahre ich lieber heute Nachmittag hier eine Runde“, sagte ich, kontaktierte aber zeitgleich Michael K. per Messenger. „Bei uns ist es trocken, wir fahren gleich los. Es wird nachher besser“, schrieb er zurück. Ich rang mit mir, aber um 8.30 Uhr siegte der Schweinehunde. Schnell wurde das Benotti ins Auto verfrachtet und ab ging es. Unterwegs nieselte es teilweise ziemlich heftig, aber in Gieboldehausen war es tatsächlich trocken. Unfassbar, bis um kurz nach 9 Uhr versammeln sich an die 20 Leute am Laden!

Dann ging es endlich los. In Zweierreihe fuhren wir zuerst über die B27 in Richtung Göttingen, am Ende fährt der Benotti-Bus als Begleitfahrzeug. Das wir heute häufiger sehr froh über das Begleitfahrzeug sein würden, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand… An der Abfahrt Wollbrandshausen konnten wir die B27 dann verlassen und folgten ruhigen Landstraßen nach Seeburg und im weiteren Verlauf nach Seulingen und Landolfshausen. Die erste Reifenpanne ließ nicht lange auf sich warten. Bei der nächsten Gelegenheit hieß es wieder umdrehen und dem Pechvogel und den Pannenhelfern wieder entgegenfahren. Nachdem der Schaden behoben wurde, ging es weiter durch Groß- und Klein Lengden. Der Pechvogel hatte eine weitere Reifenpanne, bekam dieses Mal sogar ein Ersatzlaufrad aus dem Bus eingebaut. In Klein Lengden stieß Andreas zu uns, bevor es weiter nach Diemarden und Reinhausen ging. Vor dem Kreisel in Reinhausen riss die Gruppe ein wenig auseinander. Als die Gruppe in Richtung Niedernjesa wieder zusammengefunden hatte, hatten wir ein ordentliches Tempo drauf. Und dann, ganz plötzlich, durch eine Unachtsamkeint relativ weit am Anfang der Gruppe setzte sich ein Verbremser bis zur Mitte des Feldes fort. Hinter uns schepperte es und ein Blick nach hinten verhieß nichts Gutes. Mehrere Fahrer lagen auf dem Boden. Einen hatte es sogar in den Graben verschlagen! Eine erste Begutachtung des Schadens: Uwe mit Schürfwunden, aber zum Glück keine schweren Verletzungen. Material bis auf das Kuhlenkerband heile, aber bei Markus K. waren am hinteren ZIPP 404 Laufrad mehrere Speichen gebrochen! Das war es vorerst für ihn! Also hieß es ab in den Bus. Meik organisierte telefonisch ein Ersatzrad für ihn, dass sogar per Shuttle nach Göttingen gebracht wurde.

Nachdem der Schock verdaut war, ging es weiter über Sieboldshausen und Volkerode und Lemshausen. Hinter Lemshausen ging es dann das erste Mal richtig bergauf, bevor hinter Bökel ein wenig verschnaufen angesagt war. Am Berg riss das Feld auseinander. Wie unten vereinbart, drehten die schnelleren Fahrer oben wieder um und fuhren den Langsameren wieder ein Stück entgegen. Bis nach Dransfeld konnten wir es dann rollen lassen, bevor der eigentliche Grund für die heutige Tour endlich vor uns lag: Der Hohe Hagen! Für die 100er-Tour ist der Hohe Hagen in etwa nach 70 Kilometern zu bewältigen. Auch hier drehten die schnelleren Fahrer wieder um, um sich dem Hohen Hagen ein weiteres Mal zu stellen. Eigentlich ließ sich der Berg ganz gut fahren. Bis hierhin nur nicht überpacen…

Als alle oben angekommen waren, wurde erst einmal eine Rast auf dem Parkplatz des Restaurants eingelegt. Vom Kaffee über Schorle und Müsliriegeln bis zur Banane an alles wurde gedacht. Danke für die super Verpflegung! Nach ca. 20 Minuten hieß es wieder aufsitzen. Wer dachte der Kelch mit dem Pech wäre dieses Mal an mir vorbei gegangen, der hat sich geschnitten… Vom Parkplatz herunter bemerkte ich einen platten Hinterreifen. Das durfte doch wohl alles nicht war sein. Also, Laufrad raus und neuen Schlauch rein. Beim Einbau wurde mir vorbildlich Hilfe geleistet! Danke dafür! Beim Aufpumpen mit der Standpumpe aus dem Bus, gab es plötzlich einen lauten Knall. Scheinbar hatte sich der Schlauch irgendwie verklemmt, so dass er bei Betriebsdruck plötzlich platzte… Zum Glück hatte Bernd auch hier vorgesorgt. Einen Ersatzschlauch mit 80er Ventil war noch im Bus vorrätig. Also hieß es die ganze Prozedur wiederholen… Beim zweiten Mal lief dann alles glatt. Nachdem das Laufrad wieder eingebaut war, konnte die Truppe dann auf die Abfahrt in Richtung Jühnde starten. Kurz vor Jühnde dann ein weiterer Reifenplatzer bei Joachim. Entnervt entschied er keinen weiteren Schlauch zu wechseln, sondern mitsamt Rad in den Bus einzusteigen. Dieser war nun mit 4 Personen und 4 Rädern voll beladen, so dass ab jetzt nichts mehr schief gehen durfte!

Über Mariengarten und Volkerode trafen wir wieder auf die Hintour. Hinter Niedernjesa wurden wir von einem „freundlichen“ Polizisten dazu aufgefordert hintereinander zu fahren. In einer so großen Truppe darf man zwar eigentlich in Zweierreihe fahren, jedoch hatte niemand Lust zu diskutieren. Kurz hinter der Kontrolle fuhren wir wieder in Zweierreihe weiter 😉 Bis Seuligen fuhren wir die Hintour bis Germershausen und dann weiter nach Gieboldehausen, glücklicherweise ohne weitere Vorkommnisse. In Gieboldehausen machten wir noch einen kurzen Stopp an einer Eisdiele, bevor sich die Truppe auflöste. Ein paar fuhren zurück zum Laden, wo Markus sein Rad in der Werkstatt von BENObikes einem Erstcheck unterzog und ich mich für meine Fahrt zur Arbeit morgen mit einem neuen Ersatzschlauch ausstatten konnte. Nach etwas über 105 Kilometern mit 1100 Höhenmetern, endete eine sehr ereignisreiche Tour, die wir in dieser Form jedoch nicht wiederholen müssen 😉

Vielen Dank an Michael K. für die Fotos!

http://connect.garmin.com/activity/297835857

2013-04-13_Hoehenprofil

Distanz: 105.89 km
Zeit: 3:57:50
Ø Geschw: 26.7 km/h
Positiver Höhenunterschied: 1,101 m
Kalorien: 2,163 cal
Ø Temperatur: 12.4 °C

2013-04-14_HF