Benotti Trainingslager Tag 3: 130 KM Grundlage unter erschwerten Bedingungen

Benotti Trainingswoche Tag 3: Wer nicht auf die Wetterstation hören will, muss fühlen… Um kurz vor 10.00 Uhr startete ich bei trockenen Bedingungen mit dem Rennrad in Richtung Beno-Zentrale. Bereits auf der Anfahrt hatte ich mit dem Wind zu kämpfen. Endlich angekommen, waren die meisten schon da. Leider dünnte sich das Feld heute schon etwas aus. Ein Fahrer lag krank zu Hause und zwei brauchten schonmal einen Ruhetag. Nach kurzer Besprechung starteten wir dann zu Elft – darunter auch eine Dame – auf unsere Trainingsrunde. Los ging es von Beno International Richtung Zwinge und über viele kleine Dörfer, dessen Namen viele von uns noch nie gehört haben; einige Orte konnten wir uns aber merken, wie Stöckey und Epschenrode. Laut Aussage von Markus K. befuhren wir die Hauptverkehrsstraße der Region, allerdings kam uns nur ein Auto entgegen…

Frohen Mutes bei noch trockenen Bedingungen waren alle recht entspannt (Bilder sind von Steffen stibizt)

Icke auf’m Winterrad (zum Glück…)

Der Wind kam stetig von vorne, so dass jeder froh war, nicht allzulange im Wind fahren zu müssen. Irgendwann auf unserer Fahrt durch den Osten begann es leicht zu schneien. Vielleicht haben wir das Glück einfach ein wenig herausgefordert, als die Entscheidung fiel, über den Sonnenstein zurückzufahren. Der Schneefall wurde immer heftiger und durch den stetigen Wind mussten wir auch noch mit Schneeverwehungen kämpfen.

So langsam wurde es ungemütlich…

Die Grenze zum Ungemütlichen war bereits überschritten…

…und weiter ging’s bergauf in Richtung Sonnenstein

Als wir die Abfahrt in Richtung Brehme hinter uns hatten, wurde es echt schattig. In Zweierreihe ging es dann in zügigem Tempo in Richtung Etappenziel Gieboldehausen.

Kurz hinter Duderstadt verlor mein Hinterreifen Luft. Jetzt auch noch einen Platten… Jetzt zeigte sich, was ein Team ausmacht: Alle warteten und unterstützten, bis ich mit klammen Fingern den Schlauch getauscht und mit der Miniluftpumpe halbwegs Luft auf dem Reifen hatte. Danke!

Pechvogel mit klammen Fingern…

Die letzten 10 Kilometer fuhren wir dann in heftigem Schneetreiben, bis endlich das Basislager erreicht war. Zur Vorsicht prüfte ich nochmals den Hinterreifen machte mich dann völlig „motiviert“ auf die letzten 25 Kilometer. Mittlerweile war die Straße so verschneit, dass sich Eis an der Schaltung bildete und ich auf den letzten 10 Kilometern nicht mehr über das dritte Ritzel hinaus schalten konnte. Das Ritzelpaket war ein einziger Eisklumpen. Sehr froh, nach 130 Kilometern wieder zu Hause zu sein, wurden noch ein paar Beweisfotos geschossen, bevor ich die klatschnassen Klamotten direkt in die Waschmaschine steckte und eine heiße Dusche nahm. Das war tatsächlich ein Grundlagentraining der ganz besonderen Art 😉

DSCI0156_sm

Wozu braucht man eine 20-Gang-Schaltung, wenn es auch 2 Gänge tun…

Neue Bremstechnik mit „Eiskühlung“

http://connect.garmin.com/activity/286735891

Distanz: 131.18 km
Zeit: 05:04:53
Ø Geschw: 25.8 km/h
Positiver Höhenunterschied: 971 m
Kalorien: 2,773 cal
Ø Temperatur: -0.2 °C

2013-03-20_HF

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