Endlich ist es fertig!

Man könnte es Intuition nennen, aber irgendwie hatte ich am Montag das Gefühl mal bei Benobikes nachfragen zu können, ob die Rahmen der neuen Team-Räder bereits vom Lackierer zurück sind. Ich hatte mich dazu entschieden, mein neues Bike nicht in den den zwei zur Verfügung stehenden Lackierungen zu bestellen. Ich wollte was „Eigenes“. Aus diesem Grund ließ ich meinen Team-Rahmen in der Lackierung des normalen Benotti Fuoco Carbon lackieren. Ein hoher Anteil an weiß, viel sichbares Carbon-Gewebe und kleine rote Highlights lassen das Rad aus meiner Sicht ziemlich edel aussehen.

Und tatsächlich wurden die Rahmen am Montag angeliefert. So konnte ich natürlich nicht drumherum und musste vor dem Montags-Sport noch einmal kurz bei Benobikes in Gieboldehausen anhalten. Als Bernd mit meinen Rahmen in die Hand drückte, konnte ich es irgendwie nicht fassen. Mit 720 Gram leichter als meine MTB-Schuhe, sollte daraus mal ein mit meinem Gewicht fahrbares Rennrad werden? Konnte ich irgendwie nicht glauben… Aber sehr schick, der Neue.

Foto

Damit fuhr ich voller Vorfreude nach Hause. Ich schickte Ari natürlich gleich mal ein Bild nach Cuxhaven und auch sie fand die Lackierung sehr schön.

Am Mittwoch Abend nach dem Spinning erzählte mir Ari dann, dass Bernd angerufen hätte und mich nach der gewünschten Form des Lenkers gefragt hätte. Naja, um 20:30 Uhr noch mal dort anzurufen hätte ja eh kein Zweck dachte ich mir und nahm mir vor, am nächsten Tag direkt noch einmal hinzufahren.

Am Donnerstag morgen dann die Überraschung, eine E-Mail von Bernd mit dem Betreff „Höllenmaschine“ und im Anhang ein Foto. Unfassbar, bis Abends um 22:15 Uhr wurde das Rad aufgebaut! Trotz der doch recht schweren Aeroräder und der im Vergleich zur manuellen Ultegra 180 Gramm schwereren DI2 wiegt das Rad nur 7,1 Kilo. Im Vergleich zu meinem Cub sind das fast 1,5 Kilo! Und so sieht mein neuer Stolz jetzt aus:

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Nachdem wir das Rad dann am Samstag abgeholt hatten und sich das Wetter zum Nachmittag ein wenig gebessert hatte, konnte ich nicht umhin wenigstens eine kleine Runde zu drehen. Daraus wurde dann eine 2 Stunden Ausfahrt mit 60 Kilometern bei ziemlich widrigen Windbedingungen. Das schlug sich auch auf meine Herzfrequenz nieder. Die Schaltung muss noch besser eingestellt werden und die Sitzposition passt ebenfalls noch nicht 100 Prozent. Aber ansonsten ist es ein wahrgewordener Traum.

Weitere Bilder folgen.