Mittwochs-Training TG LaPeKa – Was hat der Wettergott bloss gegen uns?

Immer wieder Mittwochs… Kurz nach dem Start zu unserem Treffpunkt schien die Welt unterzugehen. Ich fand mich in einem Wolkenbruch wieder, der seines Gleichen sucht. Pitschnass drehte ich entnervt um. Nachdem ich mich meiner durchweichten Kleideurng entledigt hatte, kam keine 10 Minuten später die Sonne raus! Toll, damit werde ich wohl vor meiner Gewaltfahrt am kommenden Sonntag nicht mehr trainieren können….aber wer weiß, wofür es gut ist 😉
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Rennrad 40 Kilometer – Hausrundenrekord ;-)

Yeah! 3:58 schneller als meine bisher schnellste Zeit auf meiner knapp 40 Kilometer langen und mit 430 Höhenmetern recht welligen Feierabendrunde. Heute hat alles gepasst! Das erste, von Förste genau 15 Kilometer entfernt liegende Etappenziel „Ortsschild Echte“, war bereits nach 29 Minuten erreicht. Genau 30 Minuten später passierte ich das Ortsschild von Elverhausen. Marke war trotz der knapp 13%-igen Steigung hinter dem Ortsausgang von Elvershausen bereits nach weiteren 9 Minuten erreicht. Dann brauchte ich es bis nach Hause nur noch „laufen“ lassen und konnte meinen Garmin bereits nach 1:18 wieder stoppen 😉 Mit 87% der maximalen Herzfrequenz kam die Fahrt für mich einem Wettkampf nahe, aber vor einigen Monaten wäre das noch überhaupt nicht denkbar gewesen… Die nächsten Herausforderungen können kommen!
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Mittwochs-Training – 80 Km, 800 hm – Jungs wo wart Ihr?

Treffpunkt Sporteck: Es ist 16:45 Uhr. Klar noch ein wenig früh, aber ich komme ungern auf den letzten Drücker… Fritz aus Gruppe 2 trudelt ein und kurze Zeit später Heinz. Wir quatschen ein bisschen. Die Uhr zeigt 17.00 Uhr, aber es kommt niemand mehr. Gruppe 2 will mich nicht mitnehmen, also „muss“ ich wohl alleine los. Ich starte in Richtung Sösetalsperre und fahre bei herrlichem Wetter an der Sösetalsperre entlang. Weiter geht es über Riefensbek und Kammschlacken in Richtung Dammhaus. Wenn ich bis 18.00 Uhr an der Abzweigung ankomme, will ich über Altenau weiterfahren. 17.57 oben angekommen setze ich meine Fahrt in Richtung Altenau fort. Von hieraus geht es einmal um die Okertalsperre. Der Forstweg um die Okertalsperre ist wunderschön – vor allem ohne lästigen Autoverkehr… Am Hauptdamm angekommen, geht es dann auf der anderen Seite der Talsperre vorbei nach Schulenberg. Hinter Oberschulenberg zieht sich die Auffahrt nach Clausthal wie Kaugummi. Der Garmin zeigt an der steilsten Stelle 11%. Soviel wollte ich heute doch garnicht… Ab Clausthal sammele ich dann erst einmal „negative“ Höhenmeter, bis zum finalen Anstieg zum Taternplatz. Die letzten 15 Kilometer über Bad Grund und Teichhütte geht es dann über 350 Höhenmeter nur noch bergab.

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Rennrad 43 Kilometer – So eine Hitze…

Diese Hitze! Ich meine, ich will mich ja nicht beschweren, aber heute war es ja kaum auzuhalten. Meine Tour endete bereit nach knapp 1,5 Stunden. 32,5 °C Durchschnitt ließen keine richtige Lust aufkommen. Es kommen bestimmt auch wieder „bessere“ Tage 😉

 

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MTB Hanskühnenburg – 60km 1000HM, GPS-Tracks nie verkehrt herum fahren!

Nachdem Viki bei Nele abgeliefert war und Ari in Osterode den Rückweg antrat, fuhr ich weiter zum Startpunkt meiner heutigen MTB-Tour. Als Ziel hatte ich die Hanskühnenburg ausgesucht. Ich startete auf den heruntergeladenen GPS-Track in entgegengesetzter Richtung – dürfte ja eigentlich egal sein. Leider ist es überhaupt nicht egal, wie ich teilweise schiebend erfahren musste. Der „Nasse Weg“ ist ein Singletrail, den ich sicher auch runterwärts nur mit Schwierigkeiten hätte bewältigen können. Hochwärts musste ich dann jedoch teilweise sogar tragen. Aber ich bin ja selbst Schuld! Warum habe ich die Route auch verkehrt herum in Angriff genommen… Also Augen zu und durch.

Endlich oben angekommen, war ich der Einzige weit und breit. Ich informierte Ari schnell, dass ich wohl ein wenig länger brauchen würde und schoss nur schnell ein Beweisfoto bevor es im Sturzflug wieder hinunter in Richtung OHA ging. Für das nächste Mal werde ich meine Strecke wohl lieber ein wenig besser planen…

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Mittwochs-Training TG LaPeKa, 94 KM, 1200 hm – Talsperren-Giro im Trio

Das Thermometer zeigte in Lasfelde knapp 27 °C, so dass wir uns entschlossen in den „kühlen Harz“ zu fliehen. Über Bad Grund ging es zum Taternplatz und weiter bis nach Clausthal. Wohin des Weges fragten wir uns dann und entschieden kurzfristig dem Torfhaus einen Besuch abzustatten und in der Bavaria-Alm ein alkoholfreies Hefe zu trinken. Das könnte man zwar auch einfacher haben, aber man(n) muss sich ja auch Ziele stecken. Also ging es in zügigem Tempo nach Schulenberg und weiter bis zur Hauptsperre der Okertalsperre. Von hier aus schlängelt sich ein wunderschöner asphaltierter Weg am Ufer entlang, bevor es ernst wird und man in knapp 6 Kilometern gut 380 HM bis Torfhaus zu überwinden hat.

Erst am vergangenen Samstag auf dem Weg zum Grillen erklimmte ich diesen Weg das letzte Mal und wußte noch bestens, was auf mich zukommt. So langsam entwickelt sich Torfhaus zu meinem Hausberg… Harald kannte die Strecke noch nicht und staunte nicht schlecht über die zwei Rampen mit je 14%, was dann kurz vor der B4 noch durch eine kurze Rampe mit 17% getoppt wurde. Dadurch stiegt dann auch so langsam die Vorfreude auf das kühle Hefe! Oben angekommen hatten wir einen herrlichen Blick auf den Brocken und so konnten wir den kühlen Gerstensaft so richtig genießen. Nach einer knappen Dreiviertel-Stunde mussten wir leider aufbrechen, hatten wir doch noch die Abfahrt nach OHA vor uns. So stürzten wir uns erst einmal knapp 300 HM bis nach Altenau hinunter. Dann hieß es noch einmal kurz die Zähne zusammenbeißen und 100 HM wieder hoch, bevor wir die letzten 30 Kilometer bergab nach Hause rollten. Es war schon ziemlich „schettrig“ als ich um 20:45 Uhr endlich zu Hause war. Eine sehr geniale Trainingsrunde! Danke Jungs 😉
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Eintrag in das Trainingstagebuch

Rennrad, 102 Kilometer, 1500 hm – Grillparty auf „Umwegen“

Um dem schlechten Gewissen gar keine Chance zu lassen, beschloss ich mich nicht mit meiner Familie in das Auto zu setzten und die knapp 40 Kilometer zur Grillparty zu fahren. Während Ari und Viki noch einige Stunden zu Hause verbrachten, machte ich mich um 9.30 Uhr mit dem Rennrad auf die im Voraus geplante 100 Kilometer lange Harzüberquerung. Über Wildemann und Hahnenklee, ging es vorbei an der Okertalsperre hinauf zum Torfhaus. Weiter über Braunlage und Hohegeiß bis nach Schiedungen. Knapp 1500 Höhenmeter auf 100 Kilometer. Damit hatten Würstchen und Co. keine Chance, sich für längere Zeit auf den Hüften niederzulassen 😉

 

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Eintrag in das Trainings-Tagebuch

RTF Bad Harzburg 145 Kilometer, 2366 Höhenmeter – Endlich wieder mal nass

Heute stand der 24. Nordharzer RTF des RSG Bad Harzburg auf dem Programm. Pünktlich mit dem Start um 8:30 Uhr fing es an zu nieseln. Roland hatte leider seine Schuhe vergessen und so ging ich alleine auf die Strecke. Man hat der sich geärgert!!! Vom Start an hörte ich ein komisches Klappern, hielt aber nicht an, um nicht sofort den Kontakt zur Gruppe zu verlieren. An der ersten Kontrolle in Wolfshagen stellte sich heraus, dass das Geräusch vom Gebermagnet für die Trittfrequenz kam. Das erklärte auch, warum mein Tacho so rumsponn. Leider wurde der Regen immer doller, so dass sich bereits an der ersten Kontrolle viele für eine kürzere Etappe entschieden. Ich war schon nass, also konnte ich auch weiterfahren. Von Lauthental nach Seesen, kam die erste Herausforderung mit 15% Steigung… Ab Münchehof wurde es zum Glück trockener und an der zweiten Kontrolle oberhalb von Bad Grund konnte die Jacke weggepackt werden.

Es bildete sich leider über die gesamte Distanz keine Gruppe, so dass ich knapp 120 Kilometer alleine fuhr. Über Clausthal ging es runter nach Osterode und dann an der Okertalsperre entlang zur dritten Kontrolle in Riefensbek. Ich quälte mich über Dammhaus und weiter über Sonnenberg nach St. Andreasberg. An der hervorragend ausgeschilderten Tourteilung wunderte ich mich, warum die 153er nicht auch gleich nach Braunlage abzweigt. Also ging es in einer Schußfahrt mit 15% Gefälle runter in Richtung Ortsausgang. Am Ortsschild wiesen die RTF-Pfeile jedoch gleich wieder nach links, wo eine 20%ige Rampe auf die RTFler wartete. Ich glaube, ich habe laut „Ach Du Schei…“ gesagt, als ich diesen Anstieg sah…

Oben angekommen, raste der Puls, aber ich musste nicht absteigen 😉 Aber irgendwie mussten die Höhenmeter ja zusammenkommen 😉 An der nächsten Kontrolle war noch einmal verschnaufen angesagt, bevor es im Sturzflug nach Oderbrück und gleich wieder hoch nach Braunlage ging. So langsam tat es echt weh! Hinter Braunlage wollte der Anstieg bis zur B4 kein Ende nehmen und die Auffahrt nach Torfhaus war noch einmal echt hart. Aber dann wurde ich ab Torfhaus mit einer genialen Abfahrt belohnt. Die Tageshöchstgeschwindigkeit von knapp 85 km/h ließ mich sogar einige Autos überholen. An den Blitzern fuhr ich natürlich „nur“ 60 😉 Die letzten Kilometer waren schnell geschafft und ich erreichte um 14:25 Uhr das Ziel. Nach einem kurzen Abgleich mit anderen Fahrern, konnte ich meinen Kilometerstand auf 144,6 Kilometer korrigieren, was auch den Durchschnitt ein wenig anhob.

Garmin-Cennect

Trainingsbeginn: 08:25:30 Uhr

Trainingsdauer: 05:35:00 Std.

Herzfrequenz: 151 (81%) / 177 (95%) bpm

Training Impulse: 50585 (?)

Distanz: 144.61 km

Geschwindigkeit: 25.9 / 84.6 km/h

Pace: 2:18/km / 0:42/km (?)

Höhenmeter: 2366 m

Trittfrequenz: 112 / 239 U/min

Trainingsgefühl: sehr hart (7 / 10)

Kalorien: 3589 kCal

Sportart: Rennrad »

Bereich: Ausdauertraining »

Wetter: Regenschauer bei 17.2 ° C

Wind: Mäßige Brise (4 Bft)